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Nötiges Zubehör

Wenn man sich entschlossen hat, eine Katze zu sich zu nehmen, sollte vor dem Einzug des Tieres schon einiges vorbereitet sein. Die folgenden Dinge werden unbedingt benötigt und sollten schon am endgültigen Standort stehen, um dem Tier die Eingewöhnung so einfach wie möglich zu machen. Katzen mögen keine Unruhe und reagieren mit Unsicherheit, Angst oder sogar Aggression darauf, besonders, wenn sie aus ihrer gewohnten Umgebung gerissen werden, um sie umzusiedeln.

 

Transportbox

 

Es gibt viele verschiedene Modelle, aus Kunststoff, aus Metall und aus Weide. Meiner Meinung nach eignen sich am ehesten Transportkörbe, die von oben zu öffnen sind. Da kann man die Katze, auch wenn sie ängstlich ist, leicht wieder heraus nehmen. Die Box sollte so groß sein, dass sich das Tier darin möglichst ausgestreckt legen kann. Bei späteren Tierarztbesuchen, wo eine Narkose notwendig ist, ist das für die Katze am Besten. Ich selbst habe unterschiedliche Körbe, am ruhigsten sind die Tiere beim Transport in einem Matallkäfig, der mit weißem Kunststoff ummantelt ist. Wichtig ist auch beim Transport den Korb mit einem dunklen Tuch abzudecken, damit das Tier z.B. bei der Autofahrt nicht den Lichtreflexen ausgesetzt ist.

 

Futternäpfe

 

Gut geeignet sind Näpfe aus Edelstahl, Keramik oder auch lebensmittelechtem Plastik. Man sollte kein Glas verwenden, weil es leicht splittert, wenn die Näpfe mal unsanft umgeworfen werden. Weil die Futterschüsseln täglich mit sehr heißem Wasser ausgespült werden müssen, um eventuelle Keime abzutöten, die sich in Futterresten oder abgestandenem Wasser bilden, sollten sie hohe Temperaturen vertragen.

 

Futter

 

Da hat wohl jeder Katzenhalter seine eigene Philosophie… Man sollte aber unbedingt auf qualitativ hochwertiges Futter achten, also nicht nur mit normalem „Supermarktfutter“ füttern. Ein gutes Trockenfutter aus dem Tierfachhandel sollte möglichst immer bereitstehen und zweimal am Tag Nassfutter geben, dann entwickelt sich die Katze prächtig. Ungeeignet sind Tischreste und Hundefutter und rohes Fleisch, besonders Schweinefleisch. Auch sollte besonders bei jungen oder auch schwachen Katzen mit Vitaminpaste und anderen Aufbaupräparaten zugefüttert werden, um Mangelschäden zu vermeiden. Unbedingt muss der Katze ständig frisches Wasser (keine Milch!!! führt meistens zu schwerem Durchfall) zur Verfügung stehen.

Toilette

 

Hier gibt es sehr verschiedene Ausführungen. Ohne Haube, mit Haube, mit Klappe, in Eckform usw. Bei meinen Katzen haben sich die recht günstigen Toiletten mit Haube, aber ohne Klappe (habe ich abmontiert) bewährt. Die Streu wird beim Scharren nicht durch den ganzen Raum verteilt und Katze fühlt sich sicher, geborgen und unbeobachtet. Das Klo sollte man an einen möglichst ruhigen Ort stellen, wo sich das Tier in Ruhe zurückziehen kann und regelmäßig reinigen. Sonst kann es passieren, dass die „Geschäfte“ auf dem Teppich erledigt werden, Katzen sind sehr saubere Tiere. Die Toilette muss ausreichend groß sein, bei mehreren Tieren werden auch mehrere Toiletten erforderlich.

 

Streu

 

Es gibt ein großes Angebot an Katzenstreus. Aus Holz, Betonit, Klumpstreu, einfaches Streu, grau oder weiß, fein- oder grobkörnig. Hier hilft nur ausprobieren, was der Katze am Besten gefällt. Meine Katzen mögen am Liebsten feinkörniges Klumpstreu, das sehr ergiebig und leicht mit einer Schaufel zu reinigen ist.

 

 

Kratzbaum

 

 

 

Absolut unerlässlich ist auch ein Kratzbaum, es sei denn man fühlt sich zwischen zerfetzten Tapeten, Sofas und Möbeln richtig wohl. Es liegt in der Natur der Katze, ihre Krallen zu wetzen, damit sie scharf bleiben und die verbrauchten Krallenhülsen abgestoßen werden. Auch klettern Katzen gerne und lieben erhöhte Ruheplätze. Es eignen sich die im Handel erhältlichen Kratzbäume, die meistens mit Sisalseil umwickelte Stämme haben und deren Sitzplätze mit Teddyplüsch bezogen sind. Man kann aber auch preiswerter selbst einen Kratzbaum aus Naturholzstämmen (Achtung, kein giftiges oder behandeltes Holz verwenden)  und mit Teppichboden bezogenen Brettern und Höhlen bauen. Ganz wichtig ist, damit der Kratzbaum auch gerne angenommen wird, er muss absolut fest und sicher stehen, sonst fühlt sich die Katze unsicher.

 

Spielzeug

 

Es sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt… Ausser dem handesüblichen Spielzeug aus dem Zooladen kann man auch z. B. geknüllte Papierbällchen, Federn oder ähnliches nehmen. Das Spielzeug darf nicht zu klein sein oder kleine ablösbare Teile haben (z. B. Augen und Nase bei Fellmäusen). Die können leicht verschluckt werden und zu lebensgefährlichen inneren Verletzungen führen oder auch einem Darmverschluss. Auch Metall oder andere scharfkantige Gegenstände niemals verwenden, die Tiere können sich daran verletzen!